U N G L A U B L I C H

 

Achtung: Ab dem 01.04.2011 wird dieses Angebot nur noch im Blog fortgesetzt!

 

 

Hier werden Berichte, Ereignisse, Artikel, Weltanschauungen usw. vorgestellt, die irgendwie oder deren Inhalt unglaublich, besonders interessant, aber wahr ist.

 

Es geht um 0,0004712 Prozent

Leserbrief Zu "Röttgen kritisiert Amerika und China" (F.A.Z. vom 24. Dezember):

Ich wurde kürzlich auf dem Westenhellweg an einem Stand des "BUND" von einem Mitarbeiter auf CO2 angesprochen. Danach folgte folgendes Gespräch:

"Wie hoch ist denn der Anteil des CO2 in der Luft?"

Antwort: "Hoch".

"Wie hoch denn?"

"Sehr hoch";

"Wie viel Prozent?"

"Weiß ich nicht."

"Was ist denn sonst noch in der Luft?"

Keine Antwort, nur ein staunendes Gesicht;

"Haben Sie schon mal etwas von Sauerstoff gehört?"

"Ja, sicher, Sauerstoff ist in der Luft."

"Wieviel Prozent denn?"

"Weiß ich nicht";

Meine Antwort: "21 Prozent";

das erschien ihm glaubhaft.

Neue Frage:

"Was ist denn sonst noch in der Luft?

Haben Sie schon mal etwas von Stickstoff gehört?"

"Ach ja, sicher Stickstoff ist auch noch in der Luft."

"Wieviel Prozent?"

"Weiß ich nicht."

Meine Antwort:

"Etwa 78 Prozent".

Mein Gesprächspartner drehte sich um und sagte:

"Das glaube ich Ihnen nicht, das kann nicht stimmen, denn dann bleibt ja für CO2 nichts mehr übrig",

Er drehte sich um und ging.

Er hatte diesmal fast recht. Es sind nur 0,038 Prozent CO2 in der Luft.

Wer noch rechnen möchte: Also, 0,038 Prozent CO2 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent. Damit beein-flusst Deutschland 0,0004712 Prozent des CO2 in der Luft. Damit wollen wir die Führungsrolle in der Welt übernehmen, was uns jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro kostet.

DR.-ING. URBAN CLEVE, DORTMUND

 

__________

 

AG Ehingen: Aussage "Leck mich am Arsch" keine strafbare Handlung

_____________________________________________________________

Das AG Ehingen (Beschl. v. 24.06.2009 - Az.: 2 Cs 36 Js 7167/09)

http://tinyurl.com/yc62rgb

 

hat entschieden, dass die Aussage "Leck mich Arsch" keine strafbare

Beleidigung, sondern vielmehr nur eine alltägliche Floskel ist.

Der Angeklagte war ein Taxi-Unternehmer, der in einem Streit mit einer Kundin, die sich beschwert hatte, geäußert hatte: "Leck mich Arsch". Es ging um die Frage, ob dieser Satz bereits eine strafbare Beleidigung war.

Der Richter des AG Ehingen meinte nein und sprach den Unternehmer frei.

Die Äußerung sei eine im Alltag häufig verwendete Floskel, die den

Gesprächspartner weder herabsetzen noch in seiner Ehre verletzen wolle.

Vielmehr habe der Taxi-Betreiber, wenn auch auf harrsche Weise, klarmachen wollen, dass er das Gespräch beenden werde.

Eine Missachtung des Gegenübers sei in dem Satz nicht erkennbar.

 

__________

 

Schönes Wetter, schöne Frauen, schöner Biergarten: In Bayern ist das sozusagen der Himmel auf Erden.

 

So kam Bayern zu seinen einmaligen Biergärten

 

TRADITION König Ludwig I genehmigte einst den Ausschank über den Eiskellern

und verfügte, dass jeder sein Essen mitbringen kann.

 

VON JUDITH KUMPFMÜLLER, MZ - Mittelbayerische Zeitung

 

REGENSBURG.Der Altbayer teilt das Sommerwetter in zwei Kategorien ein:

Biergartenwetter und Sauwetter. In diesem Sommer mussten wir bisher auf ersteres meist verzichten. Dabei

schmeckt das Bier unbestritten im Biergarten am besten. Und zwar in ei-

nem echten Biergarten, mit Holztischen unter Schatten spendenden Kastanien, wo man sich seine Brotzeit

noch selbst mitbringen darf. Das Bier serviert eine fesche Kellnerin, oder man holt es sich am Ausschank ab.

Aber wer weiß schon, wie diese urbayerische Tradition entstanden ist?

 

Die Geschichte der Biergärten reicht zurück bis 1539. In diesem Jahr wurde

in der bayerischen Brauordnung festgelegt, dass nur zwischen dem Namenstag des heiligen Michael am 29. September und dem Ehrentag des hei-

ligen Georg am 23. April das Bierbrauen erlaubt sei. Im Sommer war das Brauen also verboten. Das hatte meh-

rere praktische Gründe: Zum einen war wohl die Brandgefahr beim Sieden im Sommer größer, der Hauptgrund

waren aber vermutlich die niedrigen Temperaturen, die das Bier zum Reifen

braucht, die aber im Sommer bis zur Erfindung der Kühlung nicht erreicht wurden.

Also musste man für den Sommer einen Biervorrat anlegen. Zwar wurde das zuletzt im März gebraute Bier (da-

her auch der Name Märzenbier) stärker eingebraut, um es haltbarer zu machen, aber ohne Kühltechnik gelang es

nicht, das Bier längere Zeit vor dem Verderben zu bewahren. So wurden,

meist direkt neben dem Brauhaus, spezielle Bierkeller gebaut. Zur zusätzlichen Kühlung holten die Brauer im

Winter aus den umliegenden Weihern das Eis, das dann bis weit in den Sommer hinein das Bier frisch hielt. Als

Schutz gegen die heiße Sommersonne pflanzte man zusätzlich Schatten spendende Bäume. So wurde die Kastanie mit ihren großen Blättern erst zum

Dach für die unterirdischen Eiskeller und schließlich zum traditionellen Biergartenbaum.

 

Die findigen Bierbrauer stellten Tische und Bänke unter die Kastanienbäume und schenkten das Bier im Freien aus. Wen verwundert's, dass

dieses Treiben die Wirte verärgerte. Schließlich sollten die Brauer ihr Bier an die Wirte und nicht an jedermann

verkaufen. Doch weil's in Bayern ernst wird, wenn es ums Bier geht, wurde die Sache schließlich an höchster Stelle entschieden.

 

Bayern-König Ludwig I. genehmigte den Bierausschank über den Kellern. Als Zugeständnis an die Wirte verfügte er aber gleichzeitig, dass kein Brauer Essen verkaufen dürfe. Und so kam es, dass jeder, der im Schatten der Kastanienbäume Brotzeit machen wollte, sich sein Essen selbst mitbrachte. Ein Recht, das bis heute in Bayern gesetzlich verankert ist.

 

__________

 

Eigener Kommentar zum heutigen, 01.03.2011, Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg

Politik ist, wie wir alle wissen, ein, wohl meist, undankbares, aber auch manchmal schmutziges Geschäft, in dem einzelne
Personen, wenn der Zweck die Mittel heiligt, überhaupt nicht zählen.

Der heutige Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg ist für mich ein solch klarer Fall, wie anders hätten seine Gegner
die Beliebtheit in der Bevölkerung denn bitte sonst stoppen sollen?

Hier wurde einmal wieder das so beliebte Bauernopfer gesucht und leider auch gefunden.

Ob an den in die Welt gestellten Vorwürfen der evtl. nicht so ganz selbst erstellten Doktorarbeit etwas dran war, ist oder
ob dies nur der Anfang eines unglaublichen Absägevorgangs war, wirklich erfahren wird es die Bevölkerung wohl nie!

Die alleinige Schuld des evtl. nicht ganz korrekt erworbenen Doktor-Titels hat nur die Bayreuther Uni, samt des
beteiligten Doktor-Vaters, zu tragen, denn nur hier können, wenn überhaupt, Unregelmäßigkeiten vorgekommen sein, die nun,
gnadenlos und sicher auch mit einer berechnenden Komponente, Herrn Guttenbergs Leben ruinieren.

Es lebe unsere Politik und die moralischen Vorstellungen der momentanen Bayerischen und Bundes-Opposition, in deren
moralischen Tiefen sicher nicht gegraben werden sollte, sonst ????

 

__________

 

Deutsche verlassen ihr Land und haben weiterhin Anspruch auf Rente!

Eigener Kommentar vom 09.03.2011.

Nach einer Aufstellung des Statistischen Bundesamtes verließen im Jahre 2009 knapp 594000 Menschen mit Deutscher
Staatsangehörigkeit Ihr Heimatland.

So wanderten 2009, als Beispiel, 12858 Deutsche dauerhaft nach Frankreich aus.

Kurios und gegenüber den hier noch lebenden äußerst unverständlich ist allerdings, dass die Auswanderer weiterhin Anspruch
auf u. a. Leistungen der Rentenkasse haben.

Natürlich ist es für einen Auswanderer durchaus gut, ein solches Polster im Rücken zu haben, schäbig und für ihn nicht
gerade als konsequent sprechend ist wohl allerdings, dass nicht freiwillig auf diese Leistung verzichtet wird.

Wer sein Heimatland, aus welchen Gründen auch immer, dauerhaft verlässt, sollte, da ihm an seiner Deutschen Heimat wohl
nichts mehr liegt, automatisch geltende Ansprüche verlieren. 

Als Maßnahme scheint mir dies für Personen, die von Deutschland aus in langjähriger Arbeit und teilweise mit Mitteln, die
gerade noch als legal bezeichnet werden können, z. B. ihren Altersruhesitz planen, durchaus geeignet.

auch für den Gesetzgeber sollte hier zukünftig eine zwingende Konsequenz bestehen, wer Deutschland dauerhaft verlässt, hat
es verlassen und dies mit allen Folgen!

 

__________

 

Rechtliche Hinweise entnehmen Sie bitte dem Impressum.

 

2000-2012 © Holger Ahrens | All rights reserved